Blog.

Wer sagt denn, das Sticken langweilig ist. Nein, vielmehr hat es
einen meditativen Charakter. Den wussten schon die Frauen in
der Vergangenheit zu schätzen, nicht nur meditativ sondern auch
lehrreich, im 19. Jahrhundert haben Frauen des Bürgertums zur
gleichen Zeit ein Buch gelesen oder dabei Französisch gelernt. Das
soll mal einer sagen, Frauen wären nicht multitasking fähig. Die
Technik des Stickens lag ziemlich lange in der Kommode unserer
Großmama in Form von bestickten Zierdeckchen, Bettwäsche
oder bestickten Handtüchern. Leicht mufflig roch das dann immer
ein bißchen, wenn Oma uns so ein Ding andrehen wollte und man
musste sich dann ganz schnell mit einer Ausrede aus der Affaire
ziehen. Oder wenn man noch das Glück oder Pech hatte in der
Grundschule beim Handarbeitsunterricht teilzunehmen. Wer braucht
auch heute schon so etwas wie Handarbeiten, da gibt es wirklich
wichtigere Dinge im Leben. Naja, ich wäre gerne dort gewesen, aber
mir war es nie vergönnt. Dann hätte ich meine Leidenschaft für diese
Technik vielleicht schon früher entdeckt. Stattdessen ist sie mir in
Kairo begegnet und hat mich gefangen genommen, aber dazu vielleicht
später. Eingestaubt hin oder her, alte Techniken müssen einfach nur
neu entdeckt werden und mit anderen Assoziationen belegt werden,
damit sie attraktiv werden, und genau das versuche ich mit diesem
Blog zu tun. Also lasst euch zum Handarbeiten verführen.

Wer mehr über meine Arbeit erfahren möchte, sollte etwas auf meiner
Webseite www.christina-pauls.de schmökern.

Blog - Neue Handarbeit

Wer sagt denn, das Sticken langweilig ist. Nein, vielmehr hat es einen meditativen Charakter. Den wussten schon die Frauen inder Vergangenheit zu schätzen, nicht nur meditativ sondern auch lehrreich, im 19. Jahrhundert haben Frauen des Bürgertums zur gleichen Zeit ein Buch gelesen oder dabei Französisch gelernt. Das soll mal einer sagen, Frauen wären nicht multitasking fähig. Die Technik des Stickens lag ziemlich lange in der Kommode unserer Großmama in Form von bestickten Zierdeckchen, Bettwäsche oder bestickten Handtüchern. Leicht mufflig roch das dann immer ein bißchen, wenn Oma uns so ein Ding andrehen wollte und man musste sich dann ganz schnell mit einer Ausrede aus der Affaire ziehen. Oder wenn man noch das Glück oder Pech hatte in der Grundschule beim Handarbeitsunterricht teilzunehmen. Wer braucht auch heute schon so etwas wie Handarbeiten, da gibt es wirklich wichtigere Dinge im Leben. Naja, ich wäre gerne dort gewesen, aber mir war es nie vergönnt. Dann hätte ich meine Leidenschaft für diese Technik vielleicht schon früher entdeckt. Stattdessen ist sie mir in Kairo begegnet und hat mich gefangen genommen, aber dazu vielleicht später.

Eingestaubt hin oder her, alte Techniken müssen einfach nur neu entdeckt werden und mit anderen Assoziationen belegt werden, damit sie attraktiv werden, und genau das versuche ich mit diesem Blog zu tun. Also lasst euch zum Handarbeiten verführen.