Diamanten - Edelsteine für die Ewigkeit:

Die Wahl unserer Materialien liegt uns sehr am Herzen und deshalb haben wir uns
bewusst dazu entschlossen entweder Diamanten mit einem zweiten Leben oder
laborgezüchtete Diamanten zu verwenden.

 
 

Natürliche Diamanten:

Diamanten entstehen in der Erdkruste in einer Tiefe von 150 bis etwa 660 Kilometern, da nur dort die notwendigen hohen Temperaturen vorhanden sind und ein extrem hoher Druck herrscht. Sie werden durch die im Umfeld von Vulkanen entstehenden Gase binnen kurzer Zeit an die Erdoberfläche befördert.

Diamanten können primär abgebaut werden, d.h. sie werden direkt aus dem Vulkanschlot spiralförmig ausgehöhlt. Diese Vorgehensweise wird in Kimberlitschloten angewendet. Die Spiralen des Tagebaus schrauben sich immer weiter nach unten. Ist die Tiefe zu groß geworden, werden die Diamanten in einer unterirdischen Mine weiter abgebaut. Das vorgefundene Gestein wird nach dem Schürfen zermahlen. Danach durchläuft es eine Waschanlage, die den Systemen ähnelt, die auch beim Waschen von Gold angewendet werden. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass die Diamanten eine deutlich größere Dichte als jedes andere Gestein aufweisen.

Eine andere Möglichkeit ist der Abbau an sekundären Lagerstätten, dass sind die Fundorte, die durch die Verlagerung von losem Sediment entstanden sind. Sie finden sich im Umfeld der Vulkanschlote. Dort ähneln die Bedingungen beim Abbau der Diamanten denen der Goldsucher.

Beim Primär,- wie auch dem Sekundärabbau kommt es zu zahlreichen negativen Umwelteinflüssen, wie z.B. Trinkwasserverschmutzung, Bodenerosion, Abholzung und Zerstörung von Ökosystemen, Verlust der Biodiversität durch Entwaldung. Doch nicht nur der Umweltaspekt, sondern auch die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter, die oft ohne Arbeitsschutz und Rechte tätig sind, sind oft fragwürdig.


Aus diesen Gründen haben wir uns bewusst dazu entschlossen entweder Diamanten mit einem zweiten Leben oder laborgezüchtete Diamanten zu verwenden.

Diamanten mit Geschichte:

Wie arbeiten mit einer Firma zusammen, die sich darauf spezialisiert hat natürliche Diamanten mit Geschichte wieder erstrahlen zu lassen. Dort werden Diamanten, die sich bereits im Umlauf befinden sortiert und Stein für Stein nach den 4 Qualitätskriterien Größe, Reinheit, Farbe und Schliff taxiert. Wenn erforderlich können diese auch nachgeschliffen werden. Alle Diamanten sind natürlichen Ursprungs und unterliegen den allgemein anerkannten UN-Resolutionen.

Die 4 Qualitätskriterien von Diamanten:

Carat: Dieses Kriterium bestimmt die Größe des Diamanten und wird in Carat gemessen, dabei entspricht 1 Karat 0,2g. So ist ein 0,01ct großer Diamant etw 1,3mm im Durchmesser, ein Halbkaräter (0,5ct) etwa 5,2mm und ein Einkaräter (1,0ct) etwa 6,5mm im Durchmesser groß.

Clarity: Als zweites wichtiges Kriterium zählt die Reinheit eines Diamanten. Da der Diamant ein gewachsenes Element ist (natürlich wie laborgezüchtet) sind auch Einschlüsse, Wachstumserscheinungen oder natürlich bedingte Risse keine Seltenheit. Unterschieden wird in mehreren Reinheitsstufen: Pique I, Pique II und Pique III (deutliche, größere und grobe Einschlüsse) und SI (small inclusions-kleine Einschlüsse), VS (very small inclusions-sehr kleine Einschlüsse), VVS (very, very small inclusions-sehr sehr kleine Einschlüsse) und IF (lupenrein-keine Einschlüsse).

Colour: Die Farbe ist ein weiteres Qualitätsmerkmal von Diamanten. Diamanten kommen in gelblichen Tönen am häufigsten vor, deswegen gilt auch je farbloser ein Diamant, desto wertvoller.
Man unterscheidet zwischen weißen Farbtönen (River-Hochfeines Weiß, Top Wesselton-Feines Weiß, Wesselton-Weiß) und getöntem Weiß (Top Crystal-leicht getöntes Weiß, Crystal-Getöntes Weiß), und Getönt.

Cut: Das letzte Qualtätskriterium für Diamanten ist ihr Schliff. Das besondere Feuer bekommt der runde Diamant erst durch seinen Schliff, dem sogenannten Brillantschliff, der die hohe Lichtbrechung des Diamanten optimal in Szene setzt. Er besteht aus einer kreisrunden Rondiste, mindestens 32 Facetten im Oberteil und 24 Facetten im Unterteil.

Die von uns verwendeten Diamanten, natürliche wie auch im Labor gezüchtete, haben eine gute bis sehr Schliffgraduierung, VS - sehr kleine Einschlüsse und ein feines Weiß (Top Wesselton) TW als Farbe. Die Caratzahl variiert je nach Schmuckstück.

Laborgezüchtete Diamanten:

Laborgezüchtete Diamanten sind in der Kristallstruktur identisch zu Minendiamanten. Ihre optischen, physikalischen und chemischen Eigenschaften sind dieselben wie bei Diamanten, die in Minen abgebaut werden. Sie werden ebenfalls nach den gleichen Kriterien bewertet (Farbe, Schliff, Reinheit, Karat).

Wir bekommen unsere laborgezüchteten Diamanten von der Diamond Foundry. Eine Firma, die 2012 von Martin Roscheisen und Jeremy Scholz in San Francisco, Kalifornien, gegründet wurde. Das Unternehmen nutzt Software-Simulationen der Plasmaphysik für die Technologie zur Steuerung eines hochdichten Plasmas für das Diamantenwachstum.

Bei der Herstellung von laborgezüchteten Diamanten kommt die CVD-Methode zum Einsatz. CVD steht für Chemical Vapor Deposition (chemische Gasphasenabscheidung) und ist eine Methode zur Herstellung von laborgezüchteten Diamanten. Mit dieser neuen Technik können Diamanten im Labor bei Temperaturen zwischen 700°C und 1300°C und Druck hergestellt werden. Kohlenstoffhaltiges Gas -vor allem Methan- wird in eine Vakuumkammer gepumpt, wo es sich auf einem Diamantkeim ablagert und als im Labor gezüchteter Diamant kristallisiert. Die Größe des Diamanten hängt von der Wachstumszeit ab.

Damit sind laborgezüchtete Diamanten nicht nur ebenso rein und einzigartig wie natürliche Diamanten, sondern ihre Herkunft ist zu 100% gesichert und konfliktfrei. Auch werden laborgezüchtete Diamanten resourcenschonender hergestellt. Die Diamond Foundry deckt ihren Energiebedarf für das Züchten ihrer Diamanten zu 100 % aus Wasserkraft.

 
 
 

Colour: The color is another quality feature of diamonds. Diamonds are most commonly found in yellowish tones, so the more colorless a diamond is, the more valuable it is. A distinction is made between white tones (River-High White, Top Wesselton-Fine White, Wesselton-White) and tinted white (Top Crystal-lightly tinted White, Crystal Tinted White), and Tinted.

Cut: The final quality criterion for diamonds is their cut. The round diamond only gets its special fire through its cut, the so-called brilliant cut, which optimally sets the scene for the high light refraction of the diamond. It consists of a circular girdle, at least 32 facets in the upper part and 24 facets in the lower part.

The diamonds we use, both natural and lab grown, have a good to very cut grading, VS - very small inclusions and a fine white (Top Wesselton) TW color. The number of carats varies depending on the piece of jewellery.

Lab Grown Diamonds:

Laboratory grown diamonds are identical in crystal structure to mine diamonds. Their optical, physical and chemical properties are the same as diamonds mined in mines. They are also evaluated according to the same criteria (colour, cut, clarity, carat). We get our lab grown diamonds from the Diamond Foundry. A company founded in 2012 by Martin Roscheisen and Jeremy Scholz in San Francisco, California. The company uses software simulations of plasma physics for the technology to control a high-density plasma for diamond growth. The CVD method is used in the production of laboratory-grown diamonds. CVD stands for Chemical Vapor Deposition and is a method of producing laboratory-grown diamonds. With this new technique, diamonds can be produced in the laboratory at temperatures between 700°C and 1300°C and pressure. Carbonaceous gas - primarily methane - is pumped into a vacuum chamber where it deposits on a diamond seed and crystallizes as a lab-grown diamond. The size of the diamond depends on the growth time.

This means that laboratory-grown diamonds are not only just as pure and unique as natural diamonds, but their origin is 100% secured and conflict-free. Laboratory-grown diamonds are also produced in a resource-saving manner. The Diamond Foundry covers its energy requirements for growing its diamonds 100% from hydroelectric power.

Natural Diamonds:

Diamonds are formed in the earth's crust at a depth of 150 to about 660 kilometers, because only there are the necessary high temperatures and extremely high pressure. They are transported to the surface of the earth within a short time by the gases produced in the vicinity of volcanoes. Diamonds can be primarily mined, i.e. they are spirally hollowed out directly from the volcanic vent. This approach is used in kimberlite pipes. The spirals of the opencast mine are spiraling downwards. If the depth has become too great, the diamonds are mined further in an underground mine. The rock found is ground up after digging. It then goes through a washing facility similar to the systems used to wash gold. This exploits the fact that diamonds have a significantly higher density than any other rock.

Another possibility is mining at secondary deposits, which are the sites that were created by the shifting of loose sediment. They can be found in the vicinity of the volcanic vents. The conditions there when mining the diamonds are similar to those of the prospectors. Both primary and secondary degradation have numerous negative environmental impacts, such as drinking water pollution, soil erosion, deforestation and destruction of ecosystems and loss of biodiversity through deforestation. But not only the environmental aspect, but also the working conditions of the miners, who often work without occupational safety and rights, are often questionable.

For these reasons we have made a conscious choice to use either diamonds with a second life or lab grown diamonds.

Diamonds with history:

We work with a company that specializes in restoring natural diamonds with history. There, diamonds that are already in circulation are sorted and appraised stone by stone according to the 4 quality criteria of carat, clearity, color and cut. If necessary, these can also be reground. All diamonds are of natural origin and are subject to the generally accepted UN resolutions.

The 4 quality criteria of diamonds:

Carat: This criterion determines the size of the diamond and is measured in carats, where 1 carat corresponds to 0.2g. A 0.01ct diamond is around 1.3mm in diameter, a half carat (0.5ct) around 5.2mm and a one carat (1.0ct) around 6.5mm in diameter.

Clarity: The second important criterion is the purity of a diamond. Since the diamond is a grown element (natural as well as laboratory-grown), inclusions, signs of growth or naturally occurring cracks are not uncommon. A distinction is made between several levels of purity: Pique I, Pique II and Pique III (clear, larger and coarse inclusions) and SI (small inclusions), VS (very small inclusions), VVS (very, very small inclusions) and IF (flawless - no inclusions).